11.Mai … sieh hin, wenn die Welt schön ist!

Heute hänge ich mal wieder nach langer Zeit ein selbst gemachtes Bild an. Darauf seht ihr, warum ich am liebsten um kurz nach 6 Uhr morgens zum Laufen gehe. Ist das nicht wunderschön? Diese stillen Momente, die nur uns selbst gehören? Die wir am liebsten teilen würden weil sie so schön sind und doch halten wir alleine inne, bleiben stehen und erfreuen uns daran…

Nach all den Jahren mit meinem behinderten Sohn gehe ich ja einige Baustellen an. Mit 42 hab ich jetzt mal den ersten Gesundheitscheck meines Lebens gemacht. Ich kann euch sagen; Stress hält nicht nur jung sondern auch fit! Nichts, rein gar nichts hat der Doc gefunden, außer dass ich ein kleines Moppelchen geworden bin. *kicher* Aber daran arbeite ich ja schon jeden Morgen… Wenn das so weiter geht werde ich also auch noch steinalt. Das war es eigentlich, was ich vermeiden wollte aber nun gut, wir bekommen selten das, was wir wollen…

Ende Mai fange ich auch endlich eine Therapie an. Bisher bin ich nur alle paar Wochen bei einer Psychologin, die meine Medikation überwacht. Seit August fällt mir das Schlafen schwer und alles, was ich bisher bekommen habe sind Tabletten. Ich nehme sie nicht, denn ich habe Angst vor dem Schlafen und das ändert sich nicht durch Tabletten. Das ändert sich nur, wenn ich die Ursache für diese Angst bekämpfe; ich hoffe, die Therapie kann mir dabei helfen… Meine Psychologin weiß nicht, dass ich die Tabletten nicht nehme. Sie war aber höchst erstaunt, wie gut sie wirken, dass ich morgens sogar schon laufen gehen kann. Tja, die wirken wohl Wunder, diese Tabletten, wenn man sie nicht nimmt…

Ich heile mich selbst, so wie ich es schon immer getan habe. Ich heile meine Seele, meinen Geist, mein Herz und meinen wunden Körper. Manchmal werde ich gefragt, woher ich die Kraft dazu nehme. Woher? Nun, hier zu schreiben, das gibt mir Kraft. Jedes mal, wenn ich mich umso besser versteh, umso mehr Worte hier fließen. Und jedes liebe Wort, das von Zeit zu Zeit von irgendwem zurück kommt. Das alles gibt mir Kraft. Und mein unbändiger Glaube an diese Welt; dass sie letztendlich gut ist wie sie ist, auch wenn wir manchmal blind dafür sind…

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